Häufige Fragen

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Was versteht man unter Palliativversorgung oder Palliative-Care?

Palliativ leitet sich aus dem Lateinischen ab: „Pallium“ bedeutet Mantel oder Umhang. Er umhüllt, schützt und wärmt, ändert aber nicht das Wetter. Dieses Bild lässt sich auch auf die Palliativversorgung übertragen. Palliative-Care widmet sich Menschen mit unheilbaren Erkrankungen im Sinne einer ganzheitlichen, den Patienten „umhüllenden“ Versorgung. Sie umfasst medizinische, pflegerische und psychosoziale Leistungen. Dabei steht nicht die Beeinflussung des Krankheitsverlaufes, sondern das Wohlbefinden in der verbleibenden Zeit im Zentrum der Bemühungen.

Was heißt pädiatrische Palliativversorgung?

Pädiatrie ist das griechische Wort für Kinderheilkunde. Die pädiatrische Palliativversorgung ist fachlich und organisatorisch auf die Behandlung von schwerstkranken Babys, Kindern und Jugendlichen ausgerichtet. Einfacher ausgedrückt geht es also um die Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen.

Mit welchen Kooperationspartnern arbeitet das KinderPalliativTeam zusammen?

Eine vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit zwischen KinderPalliativTeam und den regional tätigen ambulanten Kinderhospizdiensten gemeinsam mit Familie, Pflegedienst und beteiligten Ärzten bzw. Kliniken und Fach-Ambulanzen ermöglicht die Bildung eines zuverlässigen und tragfähigen Versorgungsnetzes. Das KinderPalliativTeam koordiniert seine Tätigkeit mit Haus- und Kinderarzt, Hospiz- und Pflegedienst, sowie allen anderen unterstützenden Institutionen.

Was sind ambulante Kinderhospizdienste?

Die Kinderhospizdienste sind wichtige Kooperationspartner des KinderPalliativTeams. Für die Begleitung und Unterstützung von lebensverkürzend erkrankten Kindern und ihren Familien bedarf es mehr als Arzt und Pflege. Der Alltag dieser Familien kann durch eine praktische Begleitung über den gesamten Verlauf der Erkrankung merklich entlastet werden. Dieses Angebot durch Fachpersonal und ehrenamtliche Familienbegleiter leisten die ambulanten Kinderhospizdienste für die betroffenen Familien kostenfrei.

Was tun ehrenamtliche Familienbegleiter des Hospizdienstes und die Hospizkoordinatoren?

Durch regelmäßige Besuche bauen ehrenamtliche Familienbegleiter in Absprache mit dem Hospizdienstkoordinator eine vertrauensvolle und tragfähige Beziehung zu den Familien auf und unterstützen sie im Alltag. Die Beschäftigung mit dem erkrankten Kind, die Begleitung der Geschwister, sowie offene Ohren und Herzen für die Eltern entlasten die Familien ganz praktisch. Die Koordinatoren der ambulanten Kinderhospizdienste stehen den Familien darüber hinaus zusätzlich zur professionellen hospizlichen und sozialen Beratung zur Verfügung. Die Begleitung der Familien geht häufig weit über den Todeszeitpunkt des erkrankten Kindes hinaus und wird uns stets als sehr hilfreich beschrieben.

Wie kann ich ehrenamtlicher Familienbegleiter werden?

Eine besondere fachliche oder berufliche Vorbildung ist nicht erforderlich. Wer als Volljähriger ehrenamtlich für einen Kinderhospizdienst tätig werden möchte, sollte über ca. 5 Stunden Freizeit pro Woche verfügen, Offenheit für andere Lebens- und Glaubenskonzepte, sowie die Bereitschaft, zum Teil auch längere Wege zu den Familien zu fahren, mitbringen. Hospizliches Arbeiten heißt Arbeiten im Team.

Wer diese Voraussetzungen mitbringt, kann mit den Ansprechpartnern eines Kinderhospizdienstes in seiner Region im persönlichen Gespräch die weiteren Schritte abstimmen. Alle Hospizdienste bieten meist einmal im Jahr ein Befähigungsseminar an, das die angehenden Familienbegleiter über 4-6 Monate auf die hospizlichen Aufgaben und den Umgang mit Patienten und deren Familien vorbereitet.

An wen wende ich mich, wenn ich ehrenamtlicher Familienbegleiter werden möchte?

Wenn Sie sich für die Arbeit als ehrenamtlicher Familienbegleiter interessieren, wenden Sie sich am besten an einen der ambulanten Kinderhospizdienste in Ihrer Region:

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